Abschied mit Stil: Woher kommt eigentlich „Tschau“?

Wenn wir uns von Freunden oder der Familie verabschieden, fliegen die Worte nur so über die Lippen. Ob „Tschüss“, „Tschö“ oder ein lockeres „Ciao“ – im deutschsprachigen Raum haben wir eine bunte Auswahl an Abschiedsformeln.

Besonders die doppelte Variante, also „Ciao Ciao“, klingt oft sehr melodisch und erinnert stark an das italienische Original. Tatsächlich ist diese Ähnlichkeit aber eher ein Zufall. Sprachlich gesehen hat sich der Ausdruck als ganz eigene Variante im Alltag etabliert. Ob man sich nun mit einem schnellen „Tschau“, einem fröhlichen „Tudelu“ oder eben doppeltem „Ciao“ verabschiedet, ist reine Gewohnheitssache.

Welches Wort am Ende am häufigsten fällt, hängt stark von der Region und der Generation ab. Während Ältere oft zu traditionellen Formen greifen, nutzen Jüngere gerne mal locker-flüssige Varianten. Eines haben sie jedoch alle gemeinsam: Sie bringen uns unkompliziert und herzlich auseinander.

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