Warum Händewaschen nach dem Toilettengang so wichtig ist
Stellen Sie sich vor: Auf Ihren Händen tummeln sich nach einem Toilettenbesuch bis zu 200 Millionen Keime. Klingt unangenehm? Ist es auch. Viele dieser Mikroorganismen sind unsichtbar, aber keineswegs ungefährlich. Wenn Sie danach nicht die Hände waschen, übertragen Sie die Keime ganz leicht – etwa beim Griff zum Handy, beim Essen oder einfach, indem Sie sich unbewusst ins Gesicht fassen.
Gerade Nase, Mund und Augen sind Tore für Krankheitserreger. Viren und Bakterien gelangen über die Schleimhäute direkt in den Körper und können so Erkrankungen wie Erkältungen, Magen-Darm-Infekte oder schlimmere Folgen auslösen. Eine Studie des Hygiene-Experten CWS zeigt: Wer sich gründlich die Hände wäscht, senkt das Risiko deutlich ab, sich mit Keimen anzustecken oder andere zu gefährden.
Die Lösung ist einfach: Nach dem Toilettengang mindestens 20 bis 30 Sekunden die Hände mit Seife unter fließendem Wasser waschen. Dabei auch oft vergessene Stellen wie zwischen den Fingern, unter den Fingernägeln und am Handrücken nicht außer Acht lassen. Wer regelmäßig danach desinfiziert, tut seinem Immunsystem noch einen zusätzlichen Gefallen.
Es ist eine kleine Geste mit großer Wirkung. Händewaschen ist einer der effektivsten Schutzmechanismen gegen Infektionen – und kostet kaum Zeit. Also: Hände weg vom Gesicht – und lieber gleich unter die Seife!
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