Warum Fisch nicht tägliche Routine sein sollte
Wer regelmäßig Fisch auf den Teller bringt, sollte wissen: Nicht immer steckt nur gesunde Nahrung hinter dem „Meeresprodukt“. Tatsächlich birgt der tägliche Fischgenuss einige Risiken, die vielen nicht bewusst sind.
Mikroplastik ist längst in vielen Meeresbewohnern nachweisbar. Fische fressen es mit dem Plankton – und wir nehmen es später über die Nahrung auf. Hinzu kommt Quecksilber, besonders in größeren Fischarten wie Thunfisch oder Schwertfisch. Dieses Schwermetall kann das Nervensystem belasten, vor allem bei Kindern und Schwangeren.
Auch Parasiten wie Würmer sind kein seltenes Problem. Selbst in tiefgefrorenem Fisch können lebende Larven stecken, wenn die Verarbeitung nicht streng kontrolliert ist. Zudem setzen viele Aquakulturen weiterhin Antibiotika ein, um Krankheiten vorzubeugen – was zur Resistenzbildung bei Bakterien beiträgt und indirekt auch Menschen gefährden kann.
Ein weiterer, oft übersehener Stoff ist Ethoxyquin, ein chemischer Konservierungsstoff, der vor allem in Fischmehl aus Übersee zum Einsatz kommt. Er wird eingesetzt, um Fett vor dem Ranzigwerden zu schützen, doch Studien deuten auf mögliche gesundheitliche Bedenken hin – unter anderem beim Immun- und Nervensystem.
Dabei ist klar: Fisch enthält wertvolle Omega-3-Fettsäuren und Eiweiß. Dennoch rät es sich, Abwechslung auf dem Speiseplan zu halten. Wer Fisch genießt, sollte auf regionale, nachhaltige Arten setzen, nicht täglich zugreifen und besonders beim Verzehr von Raubfischen vorsichtig sein.
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