Warum ist die Tornado-Vape in Deutschland verboten?

Die sogenannte Tornado-Vape, genauer bekannt als Randm Tornado 7000, ist in Deutschland nicht mehr erhältlich – und das aus klaren rechtlichen Gründen. Hinter dem Verbot steckt keine willkürliche Entscheidung, sondern eine EU-weite Regelung: die Tabakproduktrichtlinie, kurz TPD.

Diese Richtlinie legt fest, wie elektronische Zigaretten und E-Shishas in Europa verkauft und verwendet werden dürfen. Ein zentrales Ziel ist der Verbraucherschutz – besonders bei Jugendlichen. Die Tornado 7000 verstößt gegen mehrere dieser Vorschriften. Zum einen überschreitet ihre Liquidfüllmenge die erlaubten 2 Milliliter pro Gerät. Zudem enthält sie eine Nikotinkonzentration, die über dem europäischen Höchstwert von 20 mg/ml liegt – ein klarer Verstoß gegen die TPD.

Ein weiterer Punkt: Die Tornado wird als Einweggerät verkauft, hat aber eine Leistung und Kapazität, die weit über den ursprünglich vorgesehenen Produkten liegen. Mit bis zu 7000 Zügen pro Stick wirbt der Hersteller – eine Zahl, die auch darauf hindeutet, dass das Gerät über einen unverhältnismäßig großen Akku und zu viel Nikotin verfügt. Solche Produkte umgehen die Absicht der Richtlinie, die den Marktzugang kontrollieren und gesundheitliche Risiken minimieren soll.

Seit 2016 gilt die TPD in Deutschland, und die Behörden – darunter das Bundesministerium für Gesundheit und das Zollamt – überwachen strikt die Einhaltung. Produkte wie die Tornado 7000 werden daher nicht zugelassen, und ihr Verkauf ist verboten. Wer sie dennoch kauft, riskiert nicht nur gesundheitliche Gefahren, sondern unterstützt auch einen Markt außerhalb der gesetzlichen Kontrolle.

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