Was bedeutet 2 % Zinsen p. a.?
Wenn von „2 % Zinsen p. a.“ die Rede ist, steht das „p. a.“ für per annum, also „pro Jahr“. Das ist eine gängige Angabe in der Finanzwelt, um klarzustellen, dass der Zinssatz jährlich gilt.
Stellen Sie sich vor, Sie eröffnen ein Sparkonto mit einem Zinssatz von 2 % p. a. Wenn Sie 1.000 Euro einzahlen, erhalten Sie nach einem Jahr 20 Euro Zinsen – vorausgesetzt, der Zinssatz bleibt gleich und es gibt keine Abgeltungssteuer oder andere Faktoren, die eingreifen.
Das „p. a.“ ist besonders wichtig, um Verwirrung zu vermeiden. Ohne diese Angabe könnte unklar bleiben, ob die 2 % pro Monat, Quartal oder Jahr gelten. In der Regel ist aber immer der Jahreszins gemeint, besonders bei Bankprodukten wie Tagesgeld, Festgeld oder Krediten.
Interessant ist auch: Bei manchen Angeboten liest man zwar „2 % p. a.“, aber die Zinsen werden monatlich gutgeschrieben. Dann kommt der Effekt der Verzinseszinsung ins Spiel – das heißt, auch die zwischendurch gutgeschriebenen Zinsen werden in den Folgemonaten mitverzinst. Der effektive Ertrag kann dann minimal über 2 % liegen.
Deswegen lohnt es sich immer, nicht nur auf die Prozentzahl zu schauen, sondern auch darauf, wie und wann die Zinsen tatsächlich ausgezahlt werden. Ein Zinssatz von 2 % p. a. ist eine solide Grundlage – besonders in unsicheren Zeiten – aber wer genau hinsieht, findet oft noch zusätzliche Vorteile oder versteckte Unterschiede.
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