Was bedeutet BB bei E-Mail? So funktioniert Bcc
Wenn du eine E-Mail schreibst, hast du die Wahl: An wen soll sie gehen? Wer soll wissen, dass er mitschreibt? Hier kommt das Bcc-Feld ins Spiel – kurz für Blind carbon copy, zu Deutsch: „unsichtbare Kopie“. Doch was genau verbirgt sich dahinter?
Anders als beim An- oder Cc-Feld (Carbon copy) bleibt die Adresse jedes Empfängers im Bcc-Feld geheim. Weder die anderen Bcc-Empfänger noch die Adressen im An- oder Cc-Feld können diese sehen. Das ist besonders nützlich, wenn du mehrere Personen gleichzeitig kontaktierst, ohne ihre E-Mail-Adressen preiszugeben – etwa bei Rundschreiben, Newsletter-Versand oder sensiblen Themen.
Ein typisches Beispiel: Du lädst eine Gruppe von Kolleg:innen zu einer Besprechung ein. Wenn alle Adressen sichtbar wären, könnte das unangenehm oder sogar datenschutzrechtlich problematisch sein. Mit Bcc bleibt die Liste diskret. Jeder Empfänger sieht nur die eigene Adresse – und das An-Feld, falls vorhanden.
Wichtig ist: Auch wenn Bcc anonymisiert, sollte es nicht manipulativ eingesetzt werden. Wer etwa Kolleg:innen heimlich mitschreibt, riskiert Vertrauen. Bcc ist ein praktisches Werkzeug, aber kein Mittel zur Geheimniskrämerei.
Ein guter Tipp: Nutze Bcc bewusst – besonders bei vielen Empfängern – und denke daran, wer wirklich alles sehen sollte, mit wem du schreibst. So schreibst du nicht nur professionell, sondern auch respektvoll.
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