Warum stoße ich ständig auf?

Häufiges Aufstoßen ist meist kein Grund zur Sorge – aber es kann lästig sein und auf eine Überlastung des Magens hindeuten. Beim Aufstoßen entweicht überschüssige Luft, die wir oft unbewusst beim Essen, Trinken oder Sprechen schlucken. Besonders wenn man hastig isst, kauft oder kohlensäurehaltige Getränke konsumiert, gelangt mehr Luft in den Magen. Diese sucht sich dann ihren Weg zurück durch die Speiseröhre – als Rülpsen spürbar.

Doch wenn das Aufstoßen zum Dauerzustand wird, kann es ein Zeichen dafür sein, dass der Magen mehr zu tun hat, als er verarbeiten kann. Oft liegt es an unserer Ernährung: fettreiche Speisen, scharfe Gewürze, Zwiebeln, Blumenkohl oder Hülsenfrüchte belasten den Verdauungsapparat. Auch Stress spielt eine Rolle – er kann die Magensäureproduktion beeinflussen und zu Völlegefühl oder Druck im Oberbauch führen.

Manchmal steckt auch eine funktionelle Störung dahinter, wie eine Reizmagen-Symptomatik, bei der der Magen zwar gesund ist, aber trotzdem Probleme macht. Dann hilft oft schon eine angepasste Ernährung, langsameres Essen und weniger Genussmittel wie Kaffee, Alkohol oder Süßigkeiten.

Wenn das Aufstoßen jedoch mit Schmerzen, Sodbrennen oder Gewichtsverlust einhergeht, sollte man einen Arzt aufsuchen. In den meisten Fällen genügt aber ein bewussterer Umgang mit dem, was wir essen und wie wir essen – und schon wird der lästige Druck im Magen wieder ruhiger.

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