Was bedeutet PCM am Verstärker?

Wenn Sie auf Ihrem Verstärker „PCM“ sehen, bezieht sich das auf Pulse-Code-Modulation – ein digitales Format, das schon seit Jahrzehnten die Grundlage für hochwertige Audioübertragung bildet. Kurz gesagt: PCM wandelt analoge Tonsignale in digitale Daten um, ohne sie zu komprimieren. Das bedeutet, dass so viel wie möglich vom ursprünglichen Klang erhalten bleibt.

Sie kennen PCM vielleicht vom Hören einer Audio-CD – denn genau das ist das Standardformat dafür. Auch Dateien wie WAV oder AIFF auf dem Computer basieren darauf. Wenn also Ihr Verstärker PCM anzeigt, verarbeitet er ein unkomprimiertes digitales Signal, meist von einer Konsole, einer Blu-ray-Player-Quelle oder einem Streaming-Gerät über HDMI oder optischen Ausgang.

Im Vergleich zu komprimierten Formaten wie Dolby Digital oder DTS ist PCM reiner und oft klanglich direkter – besonders bei Stereo. Allerdings benötigt es mehr Bandbreite, weshalb es nicht immer über alle Verbindungen möglich ist. Moderne AV-Receiver zeigen PCM an, sobald sie ein solches Signal empfangen, und schalten automatisch in den passenden Wiedergabemodus.

In der Praxis heißt das: Wenn Sie klare, detailreiche Klangqualität schätzen, ist PCM eine gute Nachricht. Es steht für Ehrlichkeit im Klang – kein künstliches Aufpeppen, kein Datenverlust. Kein Wunder, dass PCM nach wie vor in vielen HiFi-Systemen der bevorzugte Weg ist, Musik und Filmton sauber und unverfälscht wiederzugeben.

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