Was bedeutet „Refresh“ bei Akkus?

Wer wiederaufladbare Akkus nutzt, kennt das Phänomen: Mit der Zeit scheinen sie nicht mehr so lange zu halten, obwohl sie noch funktionieren. Oft liegt das nicht an einem echten Kapazitätsverlust, sondern an einer Art „Speicher-Erinnerung“ – besonders bei älteren NiMH-Akkus. Um diesem Effekt entgegenzuwirken, hat VARTA eine praktische Lösung entwickelt: den sogenannten Refresh-Modus.

Dieser Modus ist in vielen VARTA-Ladegeräten integriert und hilft dabei, die ursprüngliche Leistung der Akkus wiederherzustellen. Der Ablauf ist einfach, aber effektiv: Der Akku wird fünfmal vollständig geladen und danach jeweils komplett entladen. Diese fünf vollen Lade- und Entladezyklen sorgen dafür, dass sich der Akku „zurücksetzt“ und seine maximale Kapazität zurückgewinnt.

Der Refresh-Modus ist besonders nützlich, wenn Akkus längere Zeit ungenutzt waren oder wenn sie häufig nur teilgeladen wurden. Dadurch, dass sie nie ganz entleert wurden, kann sich ihr Ladeverhalten verändern. Durch den gezielten Refresh wird dieser Effekt ausgeglichen – ganz ohne neue Batterien kaufen zu müssen.

Wichtig zu wissen: Der Refresh-Modus schont die Akkus nicht besonders – er beansprucht sie stärker als normales Laden. Deshalb sollte er nur gelegentlich, etwa alle paar Monate oder bei Leistungseinbußen, angewendet werden. Für eine lange Lebensdauer ist es weiterhin ratsam, Akkus richtig zu pflegen und nicht ständig bis auf null fallen zu lassen.

Wer Wert auf Nachhaltigkeit und lange Haltbarkeit legt, profitiert vom Refresh-Modus – eine clevere Technik, die zeigt, wie gut gepflegte Akkus noch lange Zeit zuverlässig funktionieren können.

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