Wie funktioniert eine Stop-Loss-Limit-Order in der Praxis?

Beim Handel an der Börse ist ein verlässliches Risikomanagement unerlässlich. Um Kursverluste gezielt zu begrenzen, nutzen Anleger häufig eine sogenannte Stop-Loss-Limit-Order. Diese Auftragsart verbindet zwei Schutzfunktionen, um Wertpapiere im Ernstfall automatisch zu veräußern.

Ein anschauliches Beispiel verdeutlicht das Prinzip: Angenommen, Sie besitzen Aktien und möchten Ihr Kapital absichern. Sie setzen dazu einen Stop-Wert bei 120 Euro und ein Limit bei 115 Euro.

Fällt der Aktienkurs auf oder unter die Marke von 120 Euro, wird der Verkaufsprozess sofort ausgelöst. Anders als bei einer einfachen Stop-Loss-Order wird die Aktie jedoch nicht zum erstbesten Preis verkauft. Das gesetzte Limit stellt sicher, dass der Verkauf nur stattfindet, wenn der aktuellen Marktpreis bei mindestens 115 Euro liegt. So schützen Sie Ihr Depot effektiv vor unkontrollierten Verlusten und verhindern gleichzeitig einen Verkauf zu ungewollt niedrigen Preisen bei extremen Kursausschlägen.

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