Was Sie für SEPA benötigen

Wenn Sie regelmäßig Rechnungen per Lastschrift zahlen oder Zahlungen von Ihrem Konto abbuchen lassen, spielt SEPA eine wichtige Rolle. Doch was braucht man eigentlich, um SEPA-Überweisungen oder -Lastschriften durchzuführen?

Der zentrale Bestandteil ist das SEPA-Lastschriftmandat. Dieses Dokument erteilt einem Unternehmen oder Dienstleister das Recht, einen bestimmten Betrag von Ihrem Konto einzuziehen. Ohne dieses Mandat ist kein direkter Abbuchungsvorgang möglich. In der Praxis erhalten Sie oft ein vorgedrucktes Formular, das Sie unterschreiben müssen. Dabei geben Sie Ihre IBAN an – die internationale Kontonummer. Der BIC wird heute meist nicht mehr benötigt, da er in den meisten Fällen automatisch ermittelt wird.

Beim Einkaufen im Supermarkt oder bei Online-Bestellungen reicht oft schon Ihre Unterschrift – digital oder handschriftlich – als Bestätigung aus. Diese Unterschrift gilt dann als Einzugsermächtigung und ersetzt das klassische Papierformular. Wichtig ist, dass Sie das Mandat jederzeit widerrufen können, zum Beispiel wenn Sie einen Anbieter wechseln oder eine Abbuchung nicht mehr wünschen.

Ein weiterer Vorteil von SEPA: Innerhalb der Euro-Zone laufen Zahlungen einheitlich und sicher ab. Ob Miete, Stromrechnung oder Streaming-Abo – mit einem gültigen Lastschriftmandat läuft die Zahlung reibungslos und pünktlich.

Merken Sie sich: Ohne Mandat kein Lastschrifteinzug. Behalten Sie Ihre unterschriebenen Einwilligungen im Blick – Ihre Kontrolle über das eigene Konto bleibt dabei stets wichtig.

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