Was bringt angeblich Unglück? Die Macht des Aberglaubens

Manche Geschenke gelten als Unglück bringend – zumindest nach altem Aberglauben. Besonders Messer stehen oft an erster Stelle dieser Liste. Der Grund: Ein Messer symbolisiert Streit oder Trennung, und als Geschenk könnte es die Beziehung zwischen Schenkendem und Empfänger „zerschneiden“. Um dem angeblichen Unglück zu begegnen, gibt es einen einfachen Trick: Man tauscht das Messer symbolisch gegen eine kleine Münze, etwa einen Cent. So wird das Geschenk zum „Kauf“, und der Aberglaube verliert seine Kraft.

Auch eine leere Geldbörse gilt als schlechtes Omen. Wer sie geschenkt bekommt, soll arm bleiben, weil sie stets leer bleibt. Besser: Ein paar Münzen hineinlegen, damit der Geldfluss angeregt wird. Ähnlich sieht es bei Perlenketten aus – besonders wenn sie von einer trauernden Frau stammen. Früher glaubte man, dass Perlen Tränen symbolisieren und daher Kummer bringen könnten.

Und auch Schuhe als Geschenk gelten bei manchen als unglückverheißend. Vor allem, wenn sie von einer Person des anderen Geschlechts überreicht werden. Der Grund? Es könnte die Machtverhältnisse im Verhältnis stören – oder die Beziehung „in die falsche Richtung laufen lassen“.

Doch meist steckt hinter diesen Vorstellungen mehr Tradition als Wirklichkeit. Wer mit einem lächelnden Gesicht und gutem Herzen schenkt, macht aus jedem Geschenk etwas Schönes – Aberglaube hin oder her.

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