Warum Lesen vor dem Schlafengehen so gut tut

Abends noch ein paar Seiten zu lesen, ist mehr als nur eine angenehme Gewohnheit – es kann die Qualität des Schlafes deutlich verbessern. Nach einem langen Tag ist unser Geist oft noch voller Gedanken, E-Mails, Termine und kleiner Sorgen. Lesen hilft dabei, diesen mentalen Wirbel langsam zum Stillstand zu bringen.

Anders als das Scrollen durch soziale Medien, das den Kopf weiter beschäftigt, lenkt ein gutes Buch sanft die Aufmerksamkeit um. Die Welt zwischen den Buchdeckeln zieht uns langsam aus dem Alltagsstress heraus. Die Atmung wird ruhiger, der Puls sinkt, und der Körper bereitet sich ganz natürlich auf die Nachtruhe vor.

Studien zeigen, dass regelmäßiges Abendlesen nicht nur zum Einschlafen beiträgt, sondern auch zu einem erholsameren Schlaf führt. Wer vor dem Schlafengehen liest, wacht am nächsten Morgen häufiger ausgeschlafen und klar im Kopf auf. Man fühlt sich einfach besser gerüstet für den neuen Tag.

Dabei spielt es kaum eine Rolle, ob es ein Roman, eine Kurzgeschichte oder ein Gedichtband ist – Hauptsache, es gefällt einem. Wichtig ist nur: möglichst kein blaues Licht vom Handy oder Tablet. Ein gedrucktes Buch oder ein E-Reader ohne Hintergrundbeleuchtung ist ideal.

Lesen vor dem Schlafengehen ist eine kleine, aber mächtige Geste der Selbstfürsorge. Es schenkt Raum zum Abschalten, zum Durchatmen, zum Loslassen. Und am Ende: einen tieferen, ruhigeren Schlaf – mit dem guten Gefühl, sich Zeit für sich selbst genommen zu haben.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen