Welche Lebensmittel bei Ekzemen meiden?

Bei Ekzemen, besonders bei Neurodermitis, kann die Ernährung eine wichtige Rolle spielen. Viele Betroffene bemerken, dass bestimmte Lebensmittel die Hautbeschwerden verschlimmern. Obwohl nicht jede*r gleich reagiert, gibt es einige häufig nicht verträgliche Nahrungsmittel, auf die man achten sollte.

Weizen, Milchprodukte und Eier gehören zu den klassischen Auslösern. Auch Schweinefleisch, Geflügel, Fisch und Soja können bei empfindlichen Menschen Hautreaktionen hervorrufen. Unter den Gemüsesorten sind Möhren, Paprika, Sellerie, Tomaten und Soja oft problematisch – gerade wenn sie roh verzehrt werden. Zitrusfrüchte wie Orangen oder Zitronen enthalten viel Säure und können ebenfalls Reizungen fördern.

Nüsse, Erdnüsse und Kerne sind hochallergen und sollten besonders bei Kindern mit Neurodermitis vorsichtig eingeführt werden. Auch Alkohol, Kaffee und schwarzer Tee können über eine verstärkte Durchblutung oder histaminähnliche Wirkungen die Symptome verschärfen. Dazu zählen scharfe Gewürze wie Chili, Ingwer und schwarzer Pfeffer, die die Haut zusätzlich reizen können.

Wichtig ist: Nicht alle diese Lebensmittel verursachen bei jedem Probleme. Eine gezielte Ausschlußdiät unter ärztlicher Begleitung hilft, individuelle Auslöser zu erkennen. Wer unsicher ist, sollte einen Hautarzt oder Ernährungsberater konsultieren.

Weitere Informationen zu Ernährung und Hautgesundheit finden Sie hier.

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