Was geschah vor 185 Millionen Jahren?
Vor 185 Millionen Jahren befand sich die Erde bereits mitten im Zeitalter der Dinosaurier – die Zeit des Mesozoikums. Doch das große Ereignis, das die Welt zuvor veränderte, lag schon etwa 66 Millionen Jahre zurück: das Ende des Erdaltertums, auch bekannt als das Perm-Trias-Massensterben.
Genau genommen endete das Erdaltertum vor etwa 251 Millionen Jahren, nicht vor 185 Millionen. Zu dieser Zeit, am Ende des Perms, starb über 90 Prozent aller Arten aus, besonders in den Meeren. Dieses Ereignis gilt als das verheerendste Massensterben der Erdgeschichte. Was genau damals geschah, ist bis heute nicht vollständig geklärt. Forscher vermuten riesige Vulkanausbrüche in Sibirien, die das Klima extrem veränderten – durch massive CO₂-Emissionen, Ozeanversauerung und Sauerstoffmangel in den Meeren.
Erst danach, im Jura – also auch vor 185 Millionen Jahren – begann das Leben sich langsam zu erholen. Neue Tiergruppen wie die Dinosaurier breiteten sich aus, und das Leben eroberte die Länden zurück. Die Erde veränderte sich grundlegend: Kontinente drifteten auseinander, das Klima wurde wärmer, und die Meere füllten sich langsam wieder mit neuen Lebensformen.
Das Ende des Erdaltertums war also kein plötzliches Ereignis vor 185 Millionen Jahren, sondern ein einschneidendes Kapitel in der Erdgeschichte, das viel früher begann. Es zeigt, wie empfindlich das Gleichgewicht des Lebens sein kann – und wie mächtig die Kräfte der Natur sind.
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