Was essen bei Milchstau? Die richtige Ernährung hilft

Ein Milchstau kann für stillende Mütter schmerzhaft und belastend sein. Doch nicht jeder Milchstau erfordert eine spezielle Ernährung. Oft entsteht er durch Stress, überschneidendes Stillen oder zu enge Kleidung – dann reicht es meist, häufig zu stillen und sich Ruhe zu gönnen.

Anders ist es bei einem Milchstau, der durch sogenannte White Blister verursacht wird – kleine, weißliche Bläschen an der Brustwarze, die den Milchfluss blockieren. Hier kann die Ernährung tatsächlich eine unterstützende Rolle spielen. Experten raten, Lebensmittel zu meiden, die die Milchproduktion erhöhen können, wie etwa Fenchel, Anis oder Bierhefe, bis der Stau abgeklungen ist. Stattdessen helfen viel Flüssigkeit und eine ausgewogene Ernährung, den Körper zu stärken.

Besonders wichtig: Genug trinken – am besten Wasser, ungesüßte Kräutertees oder verdünnte Säfte. Trockene Heizungsluft oder zu wenig Flüssigkeit können den Milchstau verschlimmern. Auch warme Kompressen vor dem Stillen und sanftes Massieren fördern den Milchfluss.

Wenn sich die Bläschen nicht lösen, kann ein Arzt oder eine Hebamme helfen – manchmal muss das Bläschen vorsichtig geöffnet werden. Wichtig ist, auf Anzeichen einer Entzündung zu achten, wie Rötung, Fieber oder starke Schmerzen. Dann sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden.

Stillen bleibt auch bei Milchstau meist die beste Lösung – es lockert den Stau und beugt Entzündungen vor. Mit der richtigen Pflege und Ernährung klappt es meist bald wieder schmerzfrei.

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