Was die Hamburger am liebsten essen

Die Hamburger wissen, wie man schlemmt – und dabei spielt die regionale Küche eine große Rolle. Zu den beliebtesten Hauptgerichten gehören klassische Geflügelvariationen, herzhafte Kohlrouladen und das exotisch klingende Ochsenschwanzfilet, das oft in feinem Madeira-Wein geschmort wird. Diese Gerichte zeigen, wie norddeutsche Tradition mit Einflüssen aus aller Welt verschmilzt – kein Wunder in einer Stadt mit großer Hafen- und Handelsgeschichte.

Doch erst der Nachtisch macht das Mahl perfekt. Wer in Hamburg zu Gast ist, sollte unbedingt Rote Grütze probieren – eine erfrischende Beerenpunsch aus Himbeeren, Johannisbeeren und Holunder, oft mit Sahne serviert. Weniger bekannt, aber genauso lecker ist die Fliederbeersuppe, eine kalt servierte Süßspeise mit fruchtigem Aroma. Und dann gibt es noch den Großen Hans, eine Art süßer Hefeteigkuchen, der mit Rosinen, Butter und Eiern zubereitet wird und besonders gut zu Kirschkompott passt. Der Name stammt übrigens von einem historischen Hamburger Hafenspruch – „Großer Hans“ war früher der Spitzname für kräftige Seeleute.

Wer also echte Hamburger Lebensart erleben will, kommt an diesen Speisen nicht vorbei. Ob herzhaft oder süß – die Küche der Hansestadt ist so vielseitig wie ihr Hafen.

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