Was essen, um die Ausdauer zu verbessern?

Wer regelmäßig Ausdauersport betreibt, braucht eine Ernährung, die den hohen Energiebedarf abdeckt und die Leistungsfähigkeit unterstützt. Die wichtigste Energiequelle für Läufer, Radfahrer oder Schwimmer sind vor allem Kohlenhydrate. Diese speichern sich in den Muskeln als Glykogen und liefern über Stunden hinweg Kraft – genau das, was beim Langstreckensport benötigt wird.

Empfehlenswert sind daher kohlenhydratreiche, aber fettarme Lebensmittel. Dazu gehören Nudeln, Reis, Vollkornbrot oder Müsliflocken. Diese Getreideprodukte sorgen für einen stabilen Energiefluss und lassen sich leicht in den Speiseplan einbauen. Besonders vor Wettkämpfen oder längeren Einheiten helfen sie, die Energiespeicher voll aufzufüllen.

Auch das Gemüsefach hat einiges zu bieten: Erdäpfel (Kartoffeln), Hülsenfrüchte wie Linsen oder Bohnen sowie Wurzelgemüse und Mais liefern viele komplexe Kohlenhydrate, Ballaststoffe und wichtige Mineralstoffe. Sie sind nicht nur sättigend, sondern unterstützen auch die Regeneration nach dem Training.

Wichtig ist jedoch, auf eine ausgewogene Kombination zu achten. Zu viel Fett oder schwer verdauliche Speisen können die Leistung beeinträchtigen. Wer also langfristig schneller, weiter und stärker werden möchte, sollte seinen Teller vor allem mit leicht verdaulichen, kohlenhydratreichen Lebensmitteln füllen – am besten schon einige Tage vor einem Wettkampf.

So einfach kann es sein: Mit der richtigen Ernährung hält der Körper länger durch – und der Sport macht noch mehr Spaß.

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