Welche Tierchen mögen Tomaten zu sehr?
Wer sich auf die ersten reifen Tomaten im Garten freut, kennt das Ärgernis: Oft ist der Genuss schon vor dem Ernten vorbei – abgefressen von kleinen, hungrigen Besuchern. Schnecken sind dabei die bekanntesten Schädlinge. Gerade an feuchten Morgen findet man sie oft direkt an den Pflanzen, wo sie Blätter und Früchte systematisch anknabbern.
Doch nicht nur sie haben es auf die Tomaten abgesehen. Auch verschiedene Raupen, wie etwa die der Kartoffelkäfer-Raupe oder Nachtfalter-Arten, fressen sich durch das Blattwerk und schwächen die Pflanze. Besonders nachts werden die jungen Triebe und reifenden Früchte zur Beute.
Überraschenderweise sind auch nützliche Gartenhelfer manchmal Mitesser: Der Igel ernährt sich zwar hauptsächlich von Insekten, greift aber gelegentlich auch zu weichen Früchten, wenn es anderes Futter knapp ist. Eichhörnchen, Mäuse oder Ratten sind weniger wählerisch – besonders in Hochbeeten oder Balkonkisten können sie ganze Ernten dezimieren.
Noch schlimmer: Waschbären und Marder sind geschickte Kletterer und lieben saftige Tomaten. Wer diese Tiere in seinem Garten vermutet, sollte frühzeitig abschreckende Maßnahmen ergreifen – etwa Gitter oder Netze. Selbst Vögel picken gerne mal in reife Exemplare hinein, besonders wenn Wasser knapp ist.
Der beste Schutz? Regelmäßige Kontrollen, natürliche Barrieren wie Kupferbänder gegen Schnecken und gegebenenfalls das Abdecken der Pflanzen mit feinmaschigen Netzen. So bleibt mehr für den Menschen – und weniger für die tierischen Genießer.
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