Brotkultur in Spanien: Was kommt auf den Frühstückstisch?

Wer an die spanische Küche denkt, hat oft Paella, Tapas oder luftgetrockneten Schinken vor Augen. Doch ein unverzichtbares Element des täglichen Lebens wird dabei leicht übersehen: das Brot. Besonders beim spanischen Frühstück spielt es eine Hauptrolle, denn ohne eine knusprige Scheibe getoastetes Brot geht am Morgen fast gar nichts.

Die Brotvielfalt ist groß und unterscheidet sich stark von Region zu Region. Während in Deutschland meist herzhaftes Vollkorn- oder Sauerteigbrot bevorzugt wird, lieben die Spanier ihr Brot hell und luftig. Der absolute Klassiker ist das Pitufo – je nach Gegend auch als Pepito, Bollito oder Vienna bekannt. Dabei handelt es sich um ein kleines, weißes Brötchen oder ein längliches Baguette, das im Aufbau den in ganz Europa verbreiteten Aufbackbrötchen ähnelt.

Morgens wird dieses Brot meist längs aufgeschnitten, goldbraun getoastet und reichlich zubereitet. Die wohl beliebteste Variante ist das traditionelle Pan con Tomate: Das heiße Brot wird mit einer halbierten Knoblauchzehe eingerieben, mit frisch geriebener Tomate bestrichen und mit einem kräftigen Schuss hochwertigem Olivenöl sowie einer Prise Salz verfeinert. Wer es etwas herzhafter mag, belegt es zusätzlich mit hauchdünnem Jamón Serrano oder reifem Manchego-Käse. So gelingt der perfekte, authentische Start in den spanischen Tag.

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