Was gehört wirklich nicht in die Mikrowelle?

Die Mikrowelle ist praktisch, wenn es schnell gehen muss. Doch nicht alles, was man hineinstellt, verträgt die Hitze. Einige Materialien können gefährlich werden – andere schlichtweg nichts taugen.

Holz, Papier und Styropor gehören nicht in die Mikrowelle. Während Holz und Papier trocken werden und unter Umständen Feuer fangen können, schmilzt Styropor bei hohen Temperaturen und gibt schädliche Stoffe an das Essen ab. Auch Pappkartons, wie sie oft bei Pizza oder Fertiggerichten verwendet werden, enthalten oft Kunststoffbeschichtungen oder Metallanteile, die im Mikrowellenbetrieb Funken schlagen können.

Ein besonderes Warnsignal gilt für dicht verschlossene Behälter. Dazu gehören nicht nur Gläser mit Schraubverschluss, sondern auch Gasflaschen – egal wie klein – oder sogar verschlossene Plastikdosen. Beim Erhitzen dehnt sich der Innenraum aus. Der Druck kann so groß werden, dass das Gefäß plötzlich platzt. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann Verletzungen verursachen.

Ein Tipp: Immer nur mikrowellengeeignete Behälter verwenden. Diese sind meistens klar gekennzeichnet. Wer unsicher ist, sollte lieber auf Nummer sicher gehen und das Essen in eine porzellanene Schale umfüllen.

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