Was bedeutet „a.m.“ auf Deutsch?
Wenn man im Deutschen nach der Zeit fragt, stößt man oft auf die Abkürzung a.m.. Diese kommt aus dem Lateinischen und steht für ante meridiem, was so viel bedeutet wie „vor Mittag“. Auf Deutsch sagt man dafür einfach vormittags oder morgens.
Im Gegensatz dazu steht p.m. (post meridiem – „nach Mittag“), was dann nachmittags oder abends bedeutet. Während viele englischsprachige Länder diese Form der Zeitangabe nutzen, verwendet man im deutschsprachigen Raum meist das 24-Stunden-Format. So sagt man statt „8 a.m.“ lieber „8 Uhr“ oder genauer „8:00 Uhr morgens“.
Interessant ist auch, dass „am“ im Deutschen ganz anders verwendet wird. Hier ist es eine umgangssprachliche Kurzform von „an dem“ – wie in „am Morgen“ oder „am Sonntag“. Das kann leicht verwirren, weil „a.m.“ und „am“ zwar gleich klingen, aber völlig verschiedene Bedeutungen haben.
Ein Beispiel: „Ich stehe um 7 a.m. auf“ heißt übersetzt: „Ich stehe um 7 Uhr morgens auf“. Würde man jedoch schreiben „Ich bleibe am Morgen zu Hause“, hat das mit der lateinischen Abkürzung nichts zu tun.
Wichtig ist also, den Kontext zu beachten. Ob im Reiseführer, auf einem internationalen Schild oder in einer E-Mail – wer „a.m.“ sieht, weiß jetzt: Es geht um die Zeit vor zwölf Uhr mittags.
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