Was bedeutet „kaputt“ auf Deutsch?

Das Wort „kaputt“ ist im deutschen Sprachgebrauch vielseitig und wird oft im Alltag verwendet. Ursprünglich beschreibt es etwas, das nicht mehr funktioniert – sei es ein kaputtes Fahrrad, ein defekter Toaster oder ein zerbrochenes Glas. In diesem Sinne sind Synonyme wie defekt, zerstört oder schadhaft treffend. Umgangssprachlich sagt man auch einfach: „Das ist hin“ oder „Das ist hinüber“ – besonders, wenn klar ist, dass es keinen Sinn mehr macht, es zu reparieren.

Doch „kaputt“ kann noch mehr bedeuten. Es wird oft auch verwendet, um einen Zustand des Körpers oder der Psyche zu beschreiben. Wer nach einer langen Nachtschicht oder einem anstrengenden Arbeitstag kaum noch die Augen offen halten kann, sagt: „Ich bin völlig kaputt.“ Hier passen Begriffe wie erschöpft, ausgelaugt oder abgekämpft. Umgangssprachlich wird es noch drastischer: Man ist „fix und fertig“, „erledigt“, „fertig wie ein Hunde“ – oder eben „kaputto“, wie mancher scherzhaft sagt.

Interessant ist, wie sehr der Kontext die Bedeutung beeinflusst. Ein kaputter Stuhl ist nicht dasselbe wie ein kaputter Mensch – doch die Grundstimmung ist ähnlich: etwas ist nicht mehr in Ordnung, braucht Pause oder Reparatur. So lebt die deutsche Sprache von Nuancen – und „kaputt“ ist ein kleines, aber feines Beispiel dafür, wie viel Ausdruckskraft ein einziges Wort haben kann.

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