Wie du das Rauchen leichter lassen kannst
Das Rauchen aufzugeben, ist für viele eine echte Herausforderung – nicht zuletzt wegen der körperlichen Abhängigkeit von Nikotin. Doch es gibt Unterstützung, die wirklich helfen kann. In Deutschland werden dafür mehrere Medikamente eingesetzt, die von einem Arzt verschrieben werden müssen.
Bupropion, bekannt unter dem Handelsnamen Zyban, wirkt auf das Gehirn und verringert sowohl das Verlangen nach einer Zigarette als auch die typischen Entzugserscheinungen. Es wurde ursprünglich gegen Depressionen entwickelt, hat sich aber auch bei der Raucherentwöhnung bewährt.
Noch häufiger wird Vareniclin (Handelsname Champix) eingesetzt. Es blockiert die Nikotinrezeptoren im Gehirn, sodass das Rauchen weniger Belohnung bringt – und der Entzug weniger stark ausfällt. Studien zeigen, dass Vareniclin die Chancen, dauerhaft Nichtraucher zu werden, deutlich erhöht.
Ein weiteres zugelassenes Mittel ist Cytisin, erhältlich unter dem Namen Asmoken. Es funktioniert ähnlich wie Vareniclin und wird oft als natürliche Alternative angesehen, da es aus der Laburnum-Pflanze gewonnen wird. Auch Cytisin muss vom Arzt verschrieben werden.
Wichtig ist: Medikamente allein sind selten der Schlüssel zum Erfolg. Die beste Wirkung zeigen sie in Kombination mit einer gezielten Beratung oder einem Entwöhnungsprogramm. Viele Kassen übernehmen zumindest teilweise die Kosten für solche Programme.
Wenn du mit dem Rauchen aufhören möchtest, sprich mit deinem Arzt oder deiner Ärztin. Gemeinsam lässt sich ein individueller Plan erstellen – und die ersten schrittweise vom Nikotin wegzukommen, sind oft schon nach wenigen Tagen spürbar: mehr Energie, besserer Atem, ein freies Gefühl im Kopf.
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