Was ist Arachibutyrophobie?

Stell dir vor, du breitest eine dünne Schicht Erdnussbutter auf dein Brot – doch schon der Gedanke, wie sie sich am Gaumen festsetzt, lässt dich erschaudern. Genau darum geht es bei der Arachibutyrophobie: der irrationalen Angst davor, dass Erdnussbutter am Gaumen kleben bleibt und das Atmen oder Schlucken erschwert.

Obwohl dieser Name komisch klingt – und er tatsächlich aus dem Griechischen kommt („arachis“ = Erdnuss, „butyron“ = Butter) – ist die Angst für Betroffene sehr real. Es handelt sich hierbei nicht um eine offiziell anerkannte psychische Störung im medizinischen Sinne, sondern eher um eine humorvoll benannte, seltene Phobie, die in Aufzählungen ungewöhnlicher Ängste auftaucht – wie sie etwa auf Babbel beschrieben werden.

Viele Menschen mit dieser Angst vermeiden Erdnussbutter komplett, nicht wegen eines Allergierisikos, sondern aus Angst vor dem unangenehmen Gefühl im Mundraum. Manche leiden unter Beklemmung, sobald sie nur daran denken, andere weichen auf weichere Aufstriche aus, um das Risiko zu vermeiden.

Interessant ist, dass solche spezifischen Phobien oft auf frühe negative Erlebnisse zurückgehen – zum Beispiel ein Kind, das sich einmal an Erdnussbutter verschluckt hat. Auch kulturell spielt die Phobie eine Rolle: In Ländern, in denen Erdnussbutter weniger verbreitet ist, hört man seltener davon.

Glücklicherweise bleibt Arachibutyrophobie meist ein amüsanter Randnotiz unter den vielen seltsamen menschlichen Ängsten – doch für die, die sie wirklich empfinden, ist die Panik alles andere als lächerlich.

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