Kann man von Darts leben?
Die Frage, ob man von Darts leben kann, beschäftigt viele ambitionierte Spieler. Die Realität ist: Nur die allerbesten Profis verdienen genug, um vom Sport allein zu leben. Wie der Anbieter myDartpfeil erklärt, müsste ein Spieler jährlich rund 14.400 Pfund an Preisgeldern erspielen, um auf ein monatliches Einkommen von etwa 1.200 Pfund zu kommen. Klingt machbar? Weit gefehlt.
Denn dieses Geld ist reines Preisgeld – ohne Nebenkosten. Reisekosten, Unterkünfte, Ausrüstung und Mitgliedsbeiträge bei Verbänden müssen selbst getragen werden. Viele Spieler fahren Hunderte Kilometer zu Turnieren, zahlen für Flüge, Hotels und Trainingsmaterial. Dazu kommt: Die meisten Profis haben keine festen Gehälter oder Sponsorenverträge wie in anderen Sportarten.
Die Spitze der Szene – Spieler wie Michael van Gerwen oder Gerwyn Price – verdient durch Siege bei großen Turnieren, TV-Auftritte und Sponsorenverträge sechsstellige Beträge. Doch sie sind die Ausnahme. Die meisten Spieler im mittleren und unteren Bereich des Order of Merit kämpfen um jeden Punkt und jedes Pfund. Viele haben nebenher einen festen Job oder sind in Teilzeit beschäftigt, um über die Runden zu kommen.
Der Traum, vom Darts leben zu können, ist also möglich – aber nur für die ganz Wenigsten. Es braucht nicht nur unglaubliche Spielstärke, sondern auch Disziplin, Durchhaltevermögen und eine Portion Glück. Wer es schafft, muss trotzdem oft auf Standard und Komfort verzichten. Für die meisten bleibt Darts daher eine Leidenschaft – und kein Beruf.
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