Warum schwellen die Augen an und tun weh?

Ein geschwollenes, schmerzendes Auge kann viele Ursachen haben – und ist meistens lästig, manchmal auch beunruhigend. Oft stecken harmlose Gründe dahinter: Allergien gegen Pollen, Staub oder Tierhaare führen häufig zu Rötungen, Juckreiz und Schwellungen. Dabei sind beide Augen oft betroffen, und der Juckreiz kann stark sein.

Auch eine Erkältung oder eine Nasennebenhöhlenentzündung kann sich in geschwollenen Augenlidern bemerkbar machen. Der Körper reagiert mit einer vermehrten Durchblutung und Flüssigkeitsansammlung im Gewebe – besonders morgens nach einer unruhigen Nacht. Schlafmangel oder zu viel Alkohol am Abend verstärken das oft sichtbare „Tränensack“-Aussehen unter den Augen.

Wenn das Auge jedoch nur einseitig anschwillt, Schmerzen bereitet oder die Sehkraft beeinträchtigt ist, sollte man nicht warten. Dann könnte eine Bindehautentzündung, ein Gerstenkorn oder eine tieferliegende Infektion dahinterstecken. In solchen Fällen ist ein Besuch bei der Augenärztin oder beim Augenarzt wichtig, um Komplikationen zu vermeiden.

Die gute Nachricht: In den meisten Fällen reicht es aus, den Auslöser zu meiden – sei es das Allergen, der Stress oder der fehlende Schlaf. Kühle Kompressen können helfen, die Schwellung zu lindern. Wer unsicher ist oder wenn Beschwerden länger anhalten, sollte sich jedoch ärztlich beraten lassen.

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