Licht anlassen oder ausschalten? Die 3-Minuten-Regel lohnt sich
Die Frage, ob es besser ist, das Licht auszuschalten oder weiterlaufen zu lassen, beschäftigt viele Haushalte. Vor allem, wenn die Strompreise steigen, wird jeder kleine Cent wichtig. Die Antwort ist klar: Wer länger als drei Minuten den Raum verlässt, sollte das Licht ausschalten – besonders, wenn noch alte Glühbirnen oder Halogenlampen im Einsatz sind.
Das Verbraucherportal Chip Online rät daher zur sogenannten 3-Minuten-Regel: Bleibt man einen Raum länger als drei Minuten nicht, lohnt sich das Ausschalten auf jeden Fall. Bei diesen alten Leuchtmitteln verursacht das ständige An- und Ausschalten zwar minimalen Zusatzverschleiß, aber die Energieeinsparung überwiegt deutlich. Eine Glühbirne verbraucht in einer Stunde etwa 60 Watt – über Stunden summiert sich das schnell.
Anders sieht es bei modernen LED-Leuchten aus. Diese sind extrem stromsparend und vertragen häufiges Ein- und Ausschalten ohne Probleme. Dennoch: Auch bei LEDs zahlt sich das Ausschalten im leerstehenden Raum aus – auch wenn der Effekt bei kurzen Abwesenheiten kleiner ist. Aber schon nach fünf bis zehn Minuten lohnt sich auch hier das Ausschalten.
Die Regel ist also einfach: Immer wenn man einen Raum verlässt, kurz überlegen – bleibe ich länger als drei Minuten weg? Dann Licht aus. So spart man ohne großen Aufwand bares Geld und tut gleichzeitig etwas für die Umwelt. Kleine Gewohnheiten, große Wirkung.
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