Kurz gesagt
Das Gegenteil von AD (im Jahr des Herrn) ist die Zeit vor Christi Geburt, abgekürzt als v. Chr. oder BC. Diese Bezeichnungen markieren die Jahre vor Beginn der christlichen Zeitrechnung.
Das Wichtigste
- AD steht für Anno Domini und bedeutet Jahre nach der Geburt Christi.
- Das Gegenteil ist v. Chr. (vor Christus) oder BC (Before Christ).
- Es gibt kein Jahr null – nach 1 v. Chr. folgt direkt 1 n. Chr.
- v. Chr. und n. Chr. sind gebräuchliche deutsche Abkürzungen.
- In wissenschaftlichen Kreisen werden oft die neutraleren Begriffe v. u. Z. und u. Z. verwendet.
Das Gegenteil von AD (Anno Domini) ist die Zeit vor der Geburt Jesu Christi, die mit v. Chr. (vor Christus) oder im Englischen mit BC (Before Christ) bezeichnet wird.
Die Einteilung der Zeit
Die Abkürzung AD leitet sich vom lateinischen „Anno Domini“ ab und bedeutet „im Jahr des Herrn“. Damit werden Jahre nach Beginn der christlichen Ära angegeben. Die Zeit davor, also vor der angenommenen Geburt Christi, wird als v. Chr. gekennzeichnet. Im internationalen Sprachgebrauch wird dafür oft BC verwendet.
Kein Jahr null
Ein besonderes Merkmal der traditionellen Zeitrechnung ist, dass es kein Jahr null gibt. Das Jahr 1 v. Chr. endet am 31. Dezember, und am nächsten Tag beginnt das Jahr 1 n. Chr. Diese direkte Übergangssituation führt oft zu Irrtümern bei der Berechnung historischer Zeiträume. In wissenschaftlichen Kontexten werden daher zunehmend die religionsneutralen Begriffe v. u. Z. (vor unserer Zeitrechnung) und u. Z. (unserer Zeitrechnung) verwendet, die dasselbe Zeitmodell beschreiben, ohne religiöse Bezüge herzustellen.
Häufige Fragen
Gibt es ein Jahr 0 in der christlichen Zeitrechnung?
Nein, es gibt kein Jahr 0. Nach dem Jahr 1 v. Chr. beginnt direkt das Jahr 1 n. Chr.
Was bedeutet BC im Englischen?
BC steht für 'Before Christ' und bezeichnet die Zeit vor der Geburt Christi, also das Gegenteil von AD.
Warum wird heute oft v. u. Z. statt v. Chr. verwendet?
v. u. Z. (vor unserer Zeitrechnung) ist eine weltanschaulich neutrale Formulierung, die in wissenschaftlichen und internationalen Kontexten bevorzugt wird.
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