Was ist die weibliche Form von „Bachelor“?

Der Begriff Bachelor stammt ursprünglich aus dem Altfranzösischen – genauer gesagt von „Bacheler“ – und bezeichnete lange Zeit einen jungen Ritter oder einen akademischen Grad an Universitäten. Doch was ist die weibliche Form dieses Wortes? Die Antwort lautet: Bachelorette.

Zwar gab es früher die Bezeichnung „Jungfer“ für eine unverheiratete Frau, doch dieser Ausdruck klingt heute oft veraltet oder sogar abwertend. Auch der englische Begriff „spinster“ hat einen ähnlichen Beigeschmack und wird selten im positiven Kontext verwendet. „Bachelorette“ hingegen hat sich in der deutschen Sprache, vor allem durch Einflüsse aus der Popkultur und Medien, als modernere und neutralere Alternative etabliert.

Heute hört man „Bachelorette“ nicht nur im Zusammenhang mit dem akademischen Abschluss – etwa bei „Bachelor of Arts“ –, sondern auch im alltäglichen Sprachgebrauch. Serien wie „The Bachelorette“ haben dazu beigetragen, dass der Begriff geläufig und akzeptiert ist. Ob in Hochschulen, im Berufsleben oder im informellen Gespräch – „Bachelorette“ wird zunehmend als natürliche Entsprechung zu „Bachelor“ verwendet.

Die Sprache wandelt sich, und mit ihr die Bezeichnungen. So wie „Studentin“ längst selbstverständlich ist, gewinnt auch „Bachelorette“ an Raum – als Ausdruck von Gleichberechtigung und zeitgemäßer Sprachentwicklung.

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