Warum hat der Februar nur 28 Tage?

Der Februar ist mit Abstand der kürzeste Monat des Jahres. Während alle anderen Monate mindestens 30 oder sogar 31 Tage haben, bringt es der Februar meist nur auf 28. Doch warum ist das so?

Die Antwort liegt tief in der Geschichte der Kalenderentwicklung. Schon die alten Römer nutzten einen Kalender, der zunächst nur zehn Monate umfasste. Als später zwei zusätzliche Monate hinzugefügt wurden, kam der Februar als letzter Monat hinzu. Damals hatte er durchaus mehr Tage – doch im Laufe der Zeit wurde der Kalender immer wieder angepasst, um besser mit dem Sonnenjahr übereinzustimmen. Der römische Kaiser Augustus ordnete schließlich eine Neuregelung an, bei der der Februar am Ende die kürzeste Stellung erhielt.

Heute hat der Februar in der Regel 28 Tage. Alle vier Jahre jedoch schaltet man einen zusätzlichen Tag ein – dann hat er 29 Tage. Solche Jahre nennt man Schaltjahre. Das Jahr 2024 ist so ein Schaltjahr, weshalb der 29. Februar 2024 tatsächlich existiert.

Dieser zusätzliche Tag sorgt dafür, dass unser Kalender mit dem astronomischen Jahr – also der Zeit, die die Erde für einen Umlauf um die Sonne benötigt – im Einklang bleibt. Ohne diesen Ausgleich würde sich der Kalender langsam verschieben.

So kurz der Februar auch ist – er spielt eine wichtige Rolle im Jahreslauf. Und in Schaltjahren darf er sogar kurz aufatmen und einen Tag länger leben als sonst.

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