Acryllack vs. Kunstharzlack: Welcher ist der Richtige?

Beim Streichen von Wänden oder Möbeln spielt die Wahl des richtigen Lacks eine große Rolle. Acryllack ist vor allem für innen beliebt, da er schnell trocknet und kaum Geruch entwickelt. Er bildet eine feste, flexible Schicht, die sich gut für Wände und Decken eignet. Besonders praktisch: Oberflächen mit Acryllack können nach dem Trocknen leicht mit einem feuchten Lappen gereinigt werden – ideal für Wohnräume oder Kinderzimmer.

Ganz anders dagegen die Kunstharzlacke, auch Alkydharzlacke genannt. Diese eignen sich besonders für stark beanspruchte Flächen wie Türen, Fenster oder Möbel. Sie härten stärker aus und bilden eine besonders harte, kratzfeste Oberfläche. Dadurch sind sie langlebiger und widerstandsfähiger gegen Feuchtigkeit – was sie auch für den Außenbereich geeignet macht.

Der entscheidende Unterschied liegt also in der Beanspruchung: Für Wandflächen im Innenbereich ist Acryllack oft die bessere Wahl – er ist einfach zu verarbeiten und umweltfreundlicher. Wer hingegen robuste, dauerhafte Ergebnisse braucht, greift besser zu einem Kunstharzlack. Er überzeugt durch Härte und Langlebigkeit, erfordert dafür aber etwas mehr Sorgfalt beim Auftragen und eine bessere Belüftung wegen des Geruchs.

Am Ende hängt die Entscheidung vom Einsatzort und den Anforderungen ab. Beide Lackarten haben ihre Stärken – wichtig ist, den richtigen für das jeweilige Projekt zu wählen.

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