Was ist der Unterschied zwischen Asgard und Valhalla?
In der nordischen Mythologie ist Asgard die heilige Burg der Götter – eine himmlische Stadt hoch über Midgard, der Welt der Menschen. Hier leben die Asen, darunter mächtige Gestalten wie Odin, Thor und Loki. Asgard ist kein einzelner Ort, sondern ein ganzer Bezirk voller Paläste und Hallen, jede für eine bestimmte Gottheit oder Funktion bestimmt.
Dazu gehört auch Walhalla – eine der bekanntesten Hallen, die Odin selbst bewohnt. Wenn tapfere Krieger im Kampf fallen, holen Walküren die eine Hälfte der Gefallenen ab, um sie nach Walhalla zu bringen. Dort feiern sie jeden Tag im großen Saal, trinken Met und bereiten sich auf die letzte Schlacht, das Ragnarök, vor.
Interessant ist, dass nicht alle auserwählten Krieger nach Walhalla kommen. Die andere Hälfte der Gefallenen wird von der Göttin Freyja in ihre Halle Folkwang geführt, die ebenfalls in Asgard liegt. Das zeigt, dass Asgard der übergeordnete Ort ist – eine Art göttliche Stadt – während Walhalla nur ein Teil davon ist, wenn auch ein besonders berühmter.
Verwechselt man oft? Ja, häufig. Aber während Walhalla nur die Halle der gefallenen Helden unter Odins Obhut ist, umfasst Asgard das gesamte Reich der Götter – mit Brücken wie Bifröst, riesigen Bäumen und vielen mythischen Orten mehr. Es ist also kein Wettbewerb: Walhalla ist ein Zimmer im Palast namens Asgard.
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