Calamari oder Tintenfisch? Was steckt dahinter?
Wenn im Restaurant „Calamari“ auf der Speisekarte steht, denken viele an knusprige Tintenfischringe – und das ist auch richtig. Doch was ist eigentlich der genaue Unterschied zwischen Calamari, Tintenfisch und Krake? Die Antwort liegt in der Biologie dieser Tiefseebewohner.
Der Begriff Calamari stammt aus dem Italienischen und bedeutet schlicht „Tintenfische“. Genauer gesagt bezieht er sich meist auf bestimmte Arten von Kalmaren, also kleine bis mittelgroße Tintenfische, die in der Küche häufig als gebackene Ringe serviert werden. Botanisch gesehen gehören Kalmare zur Gruppe der achtarmigen Tintenfische.
Der Oktopus, auch bekannt als Krake, ist dagegen ein anderes Tier. Er gehört zur Überordnung der zehnarmigen Tintenfische – genauer gesagt: Acht Arme und zwei Fangarme. Visuell unterscheidet er sich deutlich durch seinen runden Kopf und die dicht beieinander stehenden Saugnäpfe. In der Küche wird er vor allem im Mittelmeerraum und Asien gegessen, oft ganz oder in Scheiben, nicht als Ring.
Alle diese Tiere sind Tintenfische, also Weichtiere mit einem evolutionär hochentwickelten Nervensystem. Doch während Calamari meist als vorgekochte oder frittierte Delikatesse auf den Tisch kommt, ist der Krake zäher und erfordert eine schonendere Zubereitung.
Letztlich ist „Calamari“ also kein eigenes Tier – sondern nur der kulinarische Name für bestimmte Tintenfische. Wer sich also fragt, ob Calamari und Tintenfisch unterschiedlich sind: Nein – sie sind ein und dasselbe, nur anders zubereitet und benannt.
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