Wie viele Ausländer leben in Greifswald?

In der Hansestadt Greifswald leben viele internationale Studierende und Fachkräfte – doch die genaue Zahl der Ausländer in der Stadt wird nicht immer gesondert ausgewiesen. Stattdessen erfolgt die Erfassung meist auf Ebene des Landkreises. Ende 2023 lebten im Landkreis Vorpommern-Greifswald rund 18.000 ausländische Bürger, wie offizielle Daten des Statistischen Amtes Mecklenburg-Vorpommern zeigen. Greifswald als eine der größten Städte des Kreises trägt hierzu einen wesentlichen Teil bei.

Im Vergleich zu anderen Regionen des Bundeslandes liegt Vorpommern-Greifswald nach Rostock und Ludwigslust-Parchim an dritter Stelle bei der Zahl der Ausländer. Rostock verzeichnet mit über 20.000 einen besonders hohen Anteil, was vor allem auf die große Universität und den wirtschaftlichen Standortfaktor zurückzuführen ist. Ganz anders sieht es im Landkreis Nordwestmecklenburg aus, wo Ende 2023 nur etwa 10.000 Ausländer lebten – die niedrigste Zahl im Bundesland.

Greifswald profitiert seit Jahren von seiner internationalen Anziehungskraft, vor allem durch die Universität und das Universitätsklinikum. Zahlreiche Wissenschaftler, Studierende und medizinisches Personal aus dem Ausland bereichern den Alltag der Stadt. Obwohl keine exakte Aufteilung pro Stadt vorliegt, ist klar: Der Anteil der ausländischen Bevölkerung in Greifswald ist spürbar und macht einen wichtigen Teil des urbanen Lebens aus.

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