Der feine Unterschied: Cognac vs. Metaxa

Obwohl sowohl Cognac als auch Metaxa zu den edlen Weinbränden zählen, unterscheiden sie sich in Herkunft, Herstellung und Geschmack ganz grundlegend. Cognac stammt streng geschützt aus der französischen Region Charente. Er wird ausschließlich aus weißen Trauben zweifach in kupfernen Brennblasen destilliert und reift anschließend in Eichenholzfässern. Das Ergebnis ist ein eleganter, komplexer Weinbrand mit Noten von Holz, Vanille und getrockneten Früchten.

Metaxa hingegen ist das flüssige Gold Griechenlands, geht aber weit über einen gewöhnlichen Brandy hinaus. Neben dem Weindestillat fließen reife Muskateller-Weine von den ägäischen Inseln sowie eine geheime Mischung aus mediterranen Kräutern und Rosenblüten in das Getränk ein. Der größte Unterschied zu Cognac liegt genau in diesen würzigen Aromen, gepaart mit einer unverwechselbaren floralen Note. Durch diese besondere Veredelung schmeckt Metaxa meist etwas weicher, runder und lieblicher als sein französisches Pendant.

Auch an der Bar macht sich dieser Unterschied bemerkbar: Während Cognac eine kräftige, strukturierte Basis bietet, verleiht Metaxa klassischen Brandy- oder Cognac-Drinks ein völlig neues aromatisches Profil.

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