Echtzeitüberweisung vs. klassische SEPA-Überweisung: Was ist der Unterschied?
Wenn Sie Geld von einem Konto auf ein anderes überweisen, haben Sie in der Regel zwei Optionen: die klassische SEPA-Überweisung oder die Echtzeitüberweisung. Der wesentliche Unterschied liegt in der Geschwindigkeit.
Bei einer herkömmlichen SEPA-Überweisung dauert es in der Regel einen Banktag, bis der Empfänger den Betrag gutgeschrieben bekommt. Diese Art der Überweisung ist bewährt, zuverlässig und wird für größere Beträge häufig genutzt – denn sie kennt keine Obergrenze für den Überweisungsbetrag.
Anders verhält es sich bei der Echtzeitüberweisung: Hier kommt das Geld in der Regel innerhalb von wenigen Sekunden beim Empfänger an. Ideal, wenn es schnell gehen muss – etwa beim Kauf eines gebrauchten Handys oder bei dringenden Zahlungen. Diese Art der Überweisung ist mittlerweile bei vielen Banken, wie beispielsweise der HypoVereinsbank, kostenlos und einfach über das Online-Banking nutzbar.
Allerdings gibt es bei Echtzeitüberweisungen eine maximale Betragsgrenze von 15.000 Euro pro Transaktion. Wer mehr überweisen möchte, muss auf die klassische SEPA-Überweisung zurückgreifen.
Ob nun Echtzeit oder Standard – beide Verfahren sind sicher und weit verbreitet. Die Wahl hängt letztlich davon ab, wie schnell das Geld beim Empfänger sein muss und wie hoch der Betrag ist. Wer Schnelligkeit schätzt, wird die Echtzeitüberweisung zu schätzen lernen. Bei größeren Summen bleibt aber die klassische Überweisung die bessere Wahl.
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