Was ist der Unterschied zwischen Feta und Schafskäse?

Wer beim Einkauf vor der Käsetheke steht, kennt das: Feta, Schafskäse, manchmal auch Hirtenkäse – auf den ersten Blick sehen sie sich ähnlich, doch es gibt entscheidende Unterschiede. Feta ist mehr als nur ein weißer, salziger Schnittkäse: Seit 2002 genießt er in der EU einen geschützten Ursprungsnamen. Das bedeutet: Echter Feta muss aus Griechenland kommen – genauer gesagt von griechischen Regionen wie dem Festland oder der Insel Lesbos. Außerdem wird er meist aus Schafsmilch hergestellt, zu maximal 30 Prozent darf Ziegenmilch beigemischt sein.

Ganz anders verhält es sich mit Schafskäse. Dieser Begriff ist nicht rechtlich geschützt und bezeichnet einfach Käse, der zu 100 Prozent aus Schafsmilch besteht – egal, woher er stammt. Das kann in Italien, Frankreich oder auch in Deutschland sein. Der Geschmack ist oft intensiver und cremiger als bei Feta, da keine Ziegenmilch beigemischt wird.

Ein weiterer Unterschied liegt in der Herstellung. Feta reift typischerweise in Salzlake, was ihm das charakteristische Aroma verleiht. Schafskäse kann genauso hergestellt werden, muss es aber nicht. Manche Sorten sind fester, andere weicher – je nach Region und Tradition.

Wer also beim Einkauf echten griechischen Feta möchte, sollte auf die Herkunft und die Zutatenliste achten. Steht dort „aus Schafsmilch mit Ziegenmilchanteil“ und „Herkunft Griechenland“, ist es meist der echte Feta. Wer hingegen einen reinen Schafsmilchkäse aus anderen Ländern kauft, greift vielleicht zu einer leckeren, aber anderen Spezialität. Beide haben ihren Platz – besonders in Salaten, auf dem Grill oder einfach pur mit frischem Brot.

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