Unterschied zwischen Kalmar und Oktopus
Wer schon einmal frischen Tintenfisch oder Tintenfischartiges auf einem Bild erkannt hat, kennt die Verwirrung: Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Kalmar, Sepia und Oktopus? Die Antwort liegt im Körperbau – besonders an den Armen.
Der Oktopus hat genau acht Arme, alle etwa gleich lang, mit Saugnäpfen ausgestattet. Er lebt meist in flachen Küstengewässern, versteckt sich geschickt zwischen Felsen und ist bekannt für seine Intelligenz. Manche Arten können sogar Form und Farbe täuschend echt an ihre Umgebung anpassen.
Der Kalmar hingegen besitzt zehn Fortsätze: acht kürzere Arme und zwei deutlich längere Fangarme, mit denen er Beute gezielt einfängt. Diese längeren Tentakel sind oft mit Saugnäpfen nur an den Enden versehen. Kalmare sind schneller Schwimmer, oft im offenen Meer unterwegs und haben einen länglichen, torpedoförmigen Körper. Bekannt ist etwa der Riesenkalmar, der mehrere Meter lang werden kann.
Eine Schwesterart des Kalmars ist die Sepia – auch sie hat zehn Arme, doch ihr Körper ist flacher und durch einen inneren Kielschild gestützt. Sepien graben sich oft in den Meeresboden ein und sind geschickte Tarnkünstler.
Die Verwechslungsgefahr ist groß, doch der Blick auf die Anzahl und Beschaffenheit der Arme bringt Klarheit: Acht Arme – das ist ein Oktopus. Zehn Arme, besonders wenn zwei deutlich länger sind – dann handelt es sich um einen Kalmar oder eine Sepia.
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