Latte Macchiato vs. Cappuccino: Was unterscheidet die beiden Klassiker?

Wer morgens oder mittags eine kleine Kaffee-Auszeit braucht, steht oft vor der Wahl: Cappuccino oder Latte Macchiato? Beide Getränke sehen auf den ersten Blick ähnlich aus – schließlich enthalten sie Milch und Espresso – doch der Unterschied liegt im Detail.

Ein klassischer Cappuccino besteht aus gleichmäßigen Teilen: ein Drittel Espresso, ein Drittel Milchschaum und ein Drittel warme Milch. Besonders wichtig ist die verwendete Kaffeebohne. Für einen authentischen Geschmack wird oft eine Mischung aus Arabica- und Robusta-Bohnen verwendet. Die Robusta sorgt für mehr Crema und eine kräftigere Note, während die Arabica für eine leicht blumige und weiche Tasse sorgt.

Ganz anders der Latte Macchiato. Hier steht die Milch im Vordergrund. Tatsächlich besteht dieses Getränk zu etwa dreiviertel aus Milch, meistens mit einem oder zwei Schuss Espresso. Typisch ist die Schichtung: erst wird warme Milch eingefüllt, dann vorsichtig der Espresso daraufgegeben – so entsteht das charakteristische „gezeichnete“ oder „gefärbte“ Muster, was „macchiato“ letztlich bedeutet.

Der Latte Macchiato schmeckt daher deutlich milder und cremiger als der Cappuccino, der durch die stärkere Kaffeenote und den festeren Schaum intensiver wirkt. Wer weniger Kaffee und mehr Milch mag, greift lieber zum Latte Macchiato. Wer es aromatisch und ausgewogen mag, entscheidet sich für den Cappuccino.

Am Ende ist es Geschmackssache – aber jetzt weiß man, worin der echte Unterschied liegt.

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