Präteritum oder Präsens? Wann benutzt man was?

Im Deutschen gibt es verschiedene Zeitformen, um über Handlungen zu sprechen – je nachdem, wann sie stattfinden. Besonders wichtig sind dabei das Präsens und das Präteritum.

Das Präsens nutzen wir, wenn etwas gerade geschieht oder allgemein gilt. Zum Beispiel: „Ich gehe zur Schule“ oder „Die Sonne scheint“. Auch in Zeitungsartikeln oder beim Erzählen von alltäglichen Dingen wird oft das Präsens verwendet – es vermittelt Lebendigkeit und Nähe.

Das Präteritum hingegen spricht von abgeschlossenen Ereignissen der Vergangenheit. Es taucht besonders in der schriftlichen Erzählung auf, etwa in Geschichten oder Berichten. „Er kam nach Hause, sah das Geschenk und freute sich“ – das ist klassisches Präteritum. Obwohl im gesprochenen Deutsch oft das Perfekt benutzt wird („Er ist nach Hause gekommen“), bleibt das Präteritum in der Schriftsprache wichtig.

Ein einfacher Merksatz: Wenn es jetzt passiert, ist es Präsens. Wenn es früher geschah und vorbei ist, ist es Präteritum. Kinder lernen diese Unterschiede meist in der Grundschule, etwa anhand von einfachen Sätzen und Geschichten. Auf Seiten wie Grundschulkoenig.de gibt es dafür gute Übungen, die den Lernprozess spielerisch unterstützen.

Wer sicher mit beiden Zeitformen umgehen kann, erzählt flüssiger und schreibt klarer – eine wichtige Grundlage für die deutsche Grammatik.

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