Die größten Ängste der Deutschen

In Deutschland fürchten sich viele Menschen vor bestimmten Situationen oder Tieren – oft mehr, als andere vermuten würden. Laut einer Umfrage von Statista aus dem Jahr 2016 ist die Angst vor Spinnen und ähnlichen Krabbeltieren die häufigste Phobie im Land. Ganze 28 Prozent der Befragten gaben an, bei dem Anblick von Spinnen oder Insekten kalte Hände, schnellen Puls oder sogar Panikattacken zu bekommen.

Interessanterweise ist diese Furcht nicht nur bei Frauen verbreitet – auch viele Männer zucken bei einer harmlosen Kellerasseln oder einer GartenSpinne zurück. Die Natur spielt hier oft einen Streich: Obwohl die meisten heimischen Spinnen völlig ungefährlich sind, löst ihr Aussehen oder ihre plötzliche Bewegung bei vielen eine tiefsitzende Abneigung aus.

Knapp dahinter rangiert eine weitere weit verbreitete Angst: die Höhenangst. Viele fühlen sich unwohl auf hohen Treppen, bei gläsernen Aufzügen oder auf Aussichtsplattformen – nicht unbedingt aus Panik, aber aus einem starken Unbehagen, das sich kaum kontrollieren lässt. Diese Angst kann den Alltag beeinträchtigen, besonders in einer Zeit, in der Hochhäuser und Hängebrücken allgegenwärtig sind.

Doch nicht nur konkrete Tiere oder Situationen lösen Ängste aus. Manche Phobien, wie die Angst vor engen Räumen oder vor dem Alleinsein, sind weniger sichtbar, aber genauso belastend. Die gute Nachricht: Immer mehr Menschen suchen heute Hilfe – sei es durch Gespräche, Therapien oder Entspannungstechniken. Denn wer seine Angst benennt, hat den ersten Schritt zur Besserung bereits geschafft.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen