Die höchste Steigerungsform: Der Superlativ
Wenn wir über die stärkste oder höchste Form einer Eigenschaft sprechen, nutzen wir den Superlativ. Er zeigt an, dass etwas im Vergleich zu anderen Dingen das Größte, Schnellste, Schönste – oder eben das Kleinste – ist.
Im Deutschen wird der Superlativ meist durch die Endung -st oder -sten gebildet. Oft kommt dabei auch „am“ vor das gesteigerte Adjektiv. Zum Beispiel: Die Maus ist am kleinsten. Hier wird deutlich, dass die Maus im Vergleich zu anderen Tieren die geringste Größe hat.
Andere Beispiele wären: „Er ist der Schnellste im Laufteam“ oder „Dieses Buch ist das Spannendste, das ich je gelesen habe.“ In diesen Fällen steht die betreffende Person oder Sache eindeutig an der Spitze.
Der Superlativ macht Vergleiche lebendig und präzise. Er hilft uns, hervorragende Leistungen, extreme Eigenschaften oder auch unterdurchschnittliche Zustände besonders zu betonen. Ob im Alltag, in der Literatur oder beim Small Talk – der Superlativ sorgt dafür, dass wir genau ausdrücken können, wer oder was die Nase vorn hat.
Wichtig ist nur, dass der Vergleich klar ist. Denn der Superlativ wirkt am stärksten, wenn klar bleibt: Worauf oder worauf bezogen etwas das Höchste, Tiefste oder Größte ist.**
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