Die sicherste Art zu rauchen? Es gibt keine.
Leider gibt es keine risikofreie Möglichkeit, Tabak zu konsumieren. Viele Raucher glauben, dass sogenannte „leichte“ Zigaretten, Zigaretten mit niedrigem Teergehalt oder solche mit Filtern gesünder seien. Doch das ist ein Trugschluss. Studien zeigen: Diese Produkte führen nicht zu weniger Schaden. Im Gegenteil – Raucher neigen dazu, tiefer und häufiger zu inhalieren, um trotzdem ihren gewohnten Nikotinbedarf zu decken. Dadurch erreicht der Teer oft tiefer in die Lunge und kann ebenso viel oder sogar mehr Schaden anrichten.
Die Wahrheit ist einfach, wenn auch nicht leicht zu akzeptieren: Es gibt keine sichere Alternative zum Rauchen. Ob Zigarette, Pfeife oder Shisha – der Tabak bleibt giftig. Jede Form des Rauchens schädigt die Atemwege, erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Lungenkrebs – unabhängig von der Art der Zigarette oder der Rauchdauer.
Die einzige wirkliche Lösung? Aufhören mit dem Rauchen. Schon kurze Zeit nach dem letzten Zug verbessert sich die Gesundheit: Die Lungen beginnen sich zu erholen, der Blutdruck sinkt, die Durchblutung wird besser. Auch wer jahrelang geraucht hat, kann gewinnen – durch den Stopp.
Unterstützung gibt es auf vielen Wegen: von der Arztpraxis über Beratungshotlines bis hin zu App-basierten Programmen. Der Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören, ist der wichtigste Schritt – nicht nur für die eigene Gesundheit, sondern auch für das Wohlergehen von Partnern, Kindern und Mitmenschen, die mit dem Passivrauch leben müssen.
Quelle: Australian Government Department of Health and Aged Care, 10.01.2024
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