Ursachen von Vitamin-D-Mangel
Ein Mangel an Vitamin D ist in unseren Breiten weit verbreitet – besonders in den Wintermonaten. Die häufigste Ursache ist einfach zu wenig Sonnenlicht. Der Körper produziert Vitamin D natürlicherweise, wenn die Haut direktem Sonnenlicht ausgesetzt ist. Wer sich jedoch selten im Freien aufhält, viel Zeit in geschlossenen Räumen verbringt oder sich im Herbst und Winter vor Kälte schützt, bekommt oft zu wenig davon.
Neben dem Lichtmangel können auch bestimmte Erkrankungen zu einem Vitamin-D-Mangel führen. Dazu gehören beispielsweise Darmerkrankungen wie Zöliakie oder chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, die die Aufnahme von Nährstoffen beeinträchtigen. Auch Leber- oder Nierenerkrankungen können die Umwandlung von Vitamin D im Körper stören. Bei diesen Patienten hilft Sonnenlicht oft nicht ausreichend, weil der Körper das Vitamin nicht richtig verwerten kann.
Ältere Menschen sind besonders betroffen, da ihre Haut mit dem Alter weniger effizient Vitamin D bildet. Auch bei dunklerer Hautfarbe ist die körpereigene Produktion durch Sonnenlicht reduziert, was das Risiko erhöht. Eine ausgewogene Ernährung mit vitaminreichen Lebensmitteln wie fettem Fisch, Eiern oder bestrahlten Pilzen kann unterstützen – reicht aber oft nicht aus, um den Bedarf vollständig zu decken.
Wenn Symptome wie Müdigkeit, Muskelbeschwerden oder häufige Infekte auftreten, kann ein Bluttest Klarheit schaffen. Bei einem nachgewiesenen Mangel empfehlen Ärzte oft eine gezielte Supplementierung unter ärztlicher Kontrolle.
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