Die Vorstufe von schwarzem Hautkrebs: Melanoma in situ

Wenn von einer Vorstufe des schwarzen Hautkrebses gesprochen wird, meint man damit in der Regel das sogenannte Melanoma in situ. Dabei handelt es sich bereits um einen bösartigen Tumor, der aber noch auf die oberste Hautschicht – die Epidermis – beschränkt ist. Weil die entarteten Pigmentzellen noch nicht in tiefere Hautschichten vorgedrungen sind, können sie sich auch noch nicht über das Lymph- oder Blutsystem im Körper ausbreiten. Metastasen sind bei diesem Stadium daher ausgeschlossen.

Das Melanoma in situ entsteht aus pigmentbildenden Zellen, den sogenannten Melanozyten. Oft zeigt es sich als unregelmäßig geformter, neu entstandener oder veränderter Hautfleck, der sich in Farbe, Größe oder Struktur von anderen Muttermalen unterscheidet. Besonders auffällig sind dunkle, ungleichmäßige Ränder oder Farbunterschiede innerhalb der Stelle.

Früh erkannt ist das Melanoma in situ gut behandelbar – meist durch komplette chirurgische Entfernung der betroffenen Hautareale. Weil es noch nicht invasiv ist, gilt die Heilungschance als nahezu 100 Prozent. Umso wichtiger ist daher eine regelmäßige Hautkontrolle, besonders bei Personen mit vielen Muttermalen, heller Haut oder familiärer Vorerkrankung.

Ein besonderer Vorteil: Da die Erkrankung in diesem Stadium noch keine Metastasen bilden kann, liegt der Schlüssel zur erfolgreichen Therapie in der Früherkennung. Wer Veränderungen an der Haut bemerkt, sollte daher zeitnah einen Dermatologen aufsuchen. Prävention und Aufmerksamkeit bleiben die besten Werkzeuge gegen den schwarzen Hautkrebs.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen