Was ist eine AD-Gruppe?

Im Alltag von IT-Abteilungen begegnet man immer wieder dem Begriff AD-Gruppe – gemeint ist damit eine Gruppe in Active Directory, dem Verzeichnisdienst von Microsoft. Solche Gruppen helfen dabei, Benutzer, Computer und andere Objekte übersichtlich zu verwalten. Statt jedem Nutzer einzeln Rechte zuzuweisen, fügt man ihn einfach einer passenden Gruppe hinzu. Damit wird die Administration deutlich einfacher und sicherer.

Eine besondere Rolle spielen dabei universelle Gruppen. Diese eignen sich besonders gut in Umgebungen mit mehreren Domänen – also in größeren Strukturen, wie man sie in Konzernen oder großen Behörden findet. Sie ermöglichen es, gemeinsame Rollen zu definieren oder Ressourcen über Domänen-Grenzen hinweg zu verwalten. Ein typisches Beispiel wäre ein Projektteam, das aus Mitarbeitern verschiedener Abteilungen oder Standorte besteht. Statt jedem einzelnen Benutzer Zugriff auf eine zentrale Freigabe zu geben, fügt man einfach die gesamte universelle Gruppe hinzu.

Wichtig zu wissen: Jede universelle Gruppe wird in der Domäne gespeichert, in der sie ursprünglich erstellt wurde. Das hat Auswirkungen auf die Replikation und sollte bei der Planung berücksichtigt werden. Gute Verwaltungspraxis bedeutet, Gruppen klar zu benennen, ihre Mitglieder regelmäßig zu überprüfen und nur notwendige Rechte zuzuweisen. So bleibt die Umgebung überschaubar und sicher.

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