Lachs oder Thunfisch – Was ist gesünder?

Wenn es um die Frage geht, ob Lachs oder Thunfisch gesünder ist, spielen mehrere Faktoren eine Rolle – vor allem der Gehalt an Vitaminen, gesunden Fettsäuren und Nährstoffen. Beide Fische gelten als echte Power-Food-Quellen, doch ein genauerer Blick lohnt.

Thunfisch landet in der Liste der vitaminreichsten Fische auf Platz 3 mit 10,41 mg Vitaminen pro 100 g – das ist beachtlich. Er ist besonders reich an Vitamin B12, B6 und Niacin, die den Stoffwechsel und die Energiegewinnung unterstützen. Außerdem enthält er viel Eiweiß bei verhältnismäßig wenig Fett, was ihn zur beliebten Wahl für eine proteinreiche Ernährung macht.

Lachs hingegen schneidet mit 9,68 mg Vitaminen knapp dahinter ab, überzeugt aber durch seinen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren. Diese fördern die Herzgesundheit, stärken die Gehirnfunktion und wirken entzündungshemmend. Lachs hat zudem ein besonders gutes Geschmacksprofil und wird oft roh in Form von Räucherlachs genossen.

Interessant ist auch der Vergleich mit anderen Fischen: Sardinen und Makrele liegen noch vorne, weil sie noch mehr Vitamine liefern. Doch sowohl Lachs als auch Thunfisch sind exzellente Quellen für wertvolle Nährstoffe.

Am Ende hängt die Wahl vom persönlichen Gesundheitsziel ab: Wer auf hohen Eiweißgehalt und niedrige Kalorienzahlen setzt, greift eher zum Thunfisch. Wer von den gesunden Fetten und ihrer Wirkung auf Herz und Hirn profitieren möchte, entscheidet sich für Lachs. Beide sind eine herausragende Ergänzung zu einer ausgewogenen Ernährung – am besten abwechselnd auf dem Teller.

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