Wie man hartes Kerzenwachs wieder weich bekommt

Wenn Kerzenwachs einmal hart geworden ist, muss man nicht unbedingt darauf verzichten. Besonders bei übrig gebliebenen Stumpen oder Resten aus alten Kerzen lässt sich das Wachs problemlos wieder weich machen – nicht, um es zu entfernen, sondern um es neu zu nutzen.

Der einfachste Weg, Kerzenwachs weich zu bekommen, ist das schonende Erwärmen. Dazu gibt man das Wachs in einen hitzebeständigen Behälter und stellt diesen in ein Wasserbad. Bei niedriger Temperatur schmilzt das Wachs langsam und bleibt dabei klar und sauber. So kann man es beispielsweise in ein neues Gefäß füllen oder mit einem Duftöl verfeinern, um eine selbstgemachte Duftkerze herzustellen.

Interessant ist übrigens der umgekehrte Prozess: Wenn man Wachs entfernen möchte – etwa von einer Tischplatte oder einem Tischtuch –, hilft Kälte. Wie der ARD-Ratgeber erklärt, lässt sich Wachs durch Kälte zusammenziehen. Legt man beispielsweise ein verschmutztes Tischtuch für etwa 20 Minuten ins Gefrierfach, wird das Wachs spröde und lässt sich leicht abkratzen. Das ist eine clevere, schonende Methode, ohne Stoff oder Oberfläche zu beschädigen.

Ob zum Wiederverwenden oder zum Entfernen: Kerzenwachs ist vielseitig. Mit ein wenig Geduld und den richtigen Tricks lässt es sich entweder sanft erweichen oder mühelos beseitigen. Wichtig ist nur, je nach Ziel entweder Wärme oder Kälte gezielt einzusetzen.

Siehe auch

Ausführliche Artikel

Verwandte Themen