Wofür ist Natron gesünder als Backpulver?

Wenn es ums Backen oder die tägliche Haushaltsreinigung geht, landet oft die Frage: Ist Natron oder Backpulver gesünder? Die Antwort ist klar – Natron hat in einigen Bereichen die Nase vorn, besonders wenn es um Reinheit und Inhaltsstoffe geht.

Natron, chemisch gesehen Natriumhydrogencarbonat, ist ein reines Pülverchen ohne Zusätze. Backpulver hingegen enthält meist Säuerungsmittel wie Phosphate oder Weinsäure – Stoffe, die beim Backen zwar gut wirken, aber bei empfindlichen Menschen unter Umständen Verdauungsprobleme verursachen können. Wer auf eine möglichst natürliche Ernährung achtet, greift deshalb oft lieber zu Natron, besonders wenn es nur um das Aufgehen von Teig geht.

Ein weiterer Vorteil: Natron ist vielseitig einsetzbar. Nicht nur beim Backen kann es punkten, sondern auch beim Zähneputzen, als Duschpeeling oder als natürliches Reinigungsmittel in Küche und Bad. Backpulver eignet sich dafür weniger, da die enthaltenen Zusatzstoffe hier überflüssig oder sogar störend sind.

Allerdings: Natron ist kein 1:1-Ersatz für Backpulver. Weil es allein wirkt, benötigt man für den richtigen Teigauftrieb oft zusätzlich etwas Säure – etwa Zitronensaft oder Joghurt. Wer das beachtet, kann aber gut mit Natron arbeiten und gleichzeitig auf unnötige Zusätze verzichten.

Wer also auf natürliche Produkte im Alltag setzt, ist mit Natron oft besser beraten – vor allem, weil es günstig, langlebig und schonend in der Anwendung ist. Ein kleines Päckchen im Küchenschrank lohnt sich.

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